25. April 2009

Sapa, der Norden von Vietnam

Fuer Sapa hatten wir eine Zwei-Tages-Tour gebucht mit Programm, sowie einen "freien" Tag drangehaengt. Als Transportmittel dieses Mal kein Bus (Jippi), sondern ein Nachtzug im Soft-Sleeper Abteil. Hatten das Vierbettabteil sogar fuer uns und mehr oder weniger gut geschlafen. Die Tour die als Trekking ausgeschrieben war, war ganz O.K.. Mehr aber auch nicht. Deshalb waren wir froh den einen Tag noch zu haben den wir selber gestalten konnten. Denn das Trekking zu den Doerfern war auf Asphalt (mit unseren Wanderschuhen mit Kanonen auf Spatzen geschossen) und der Guide hat uns nix erklaert. So ist man halt durch die Doerfer gelaufen, umringt von den Frauen in den Trachten die einem was verkaufen moechten. Dabei sind die sehr erfinderisch. Sie warten schon vor dem Hotel und laufen den ganzen Weg mit. Jeder hat seinen persoenlichen "Guide" der mit einem redet bzw. ausfragt (Alte, Name, verheiratet, Kinder, warum keine Kinder, wohnen bei Schwiegermutter im Haus...etc.). Danach geht's dann so:" Oh, I follow you the hole way and make friend, you buy from me!" Eine Horde Maedels war so penetrant, die sind am Nachmittag mit in die Stadt gelaufen und haben uns so belagert, dass wir uns freikaufen mussten. Teilweise haben die so Schauspielertalent, die muesste man ans Theater schicken. "If you don't by anything, I follow you forever." Untemalt mit dramatischem Blick.
Danach hatten wir dann Zeit, Sapa genauer anzuschauen. Sieht teilweise mediterran aus, eingebettet zwischen gruenen Bergen die an die Anden erinnern. Der hoechste ist ca. 3200m hoch.Fast vergisst man dass man sich in Vietnam befindet. Aber nur fast, denn die "You-buy-from-me-Frauen" lauern ueberall. Am letzten Tag haben wir ein Moped gemietet und sind die Pass-Strasse entlang gefahren. Als sich der Nebel aus den Bergen verzogen hatte, war super Sicht. Je laenger man die Strasse entlang ist umso mehr hatte man das Gefuehl das echte Leben hier oben zu sehen. Menschen die Wasserbueffel zum Markt treiben oder die Felder bestellen und dabei die Tracht anhaben weil es Tradition ist und nicht nur fuer die Touristen. Das Klima war fantastisch. Endlich wieder klare Luft zum Durchatmen. Abends ist man dann froh ne warme Dusche und nen Pulli zu haben. Fuer uns mal was ganz anderes :-) Die drei Tage im Norden haben uns super gefallen, denn landschaftlich hat's auf Thailand und Laos nochmal eins draufgesetzt. Jetzt sitzen wir wieder in Hanoi, es regent in Stroemen. Hoffen wir das Beste fuer die naechsten Tage denn die verbringen wir auf dem Boot in der Halong Bucht.


Sapa

You buy from me


Make friend with you

Ist das ein Leben....



Nur im Montafon ist's schoener :-) (Servus Ernst!)


22. April 2009

Hanoi

Viele Reisende die wir in Laos getroffen haben, meinten dass es in Vietnam zwar sehr schoen ist, aber wohl die Leute sehr anstrengend. Doch gleich am ersten Nachmittag in Hanoi haben wir schon viele nette Erfahrungen gemacht. Die Maedels die im Hotel arbeiten sind sowas von aufmerksam und hilfsbereit, die ueberschlagen sich fast. Auf der Strasse hat uns eine Frau fast ne Ananas bezahlt da wir nur grosse Scheine hatten und in nem Cafe bekamen wir nen Kaffee zum probieren. Genauer gesagt ein Wiesel-Kaffee. Ne echte Delikatesse. Wer mehr wissen will darueber kann es gerne googeln! Nur soviel vorab: er schmeckt trotzdem :-)
Klar bekommt man ueberall was angedreht was man nicht ohne zu handeln kaufen kann, aber sie sind nett dabei. Ausserdem ist das normal fuer Asien. Die Strassen hier sind ein wahres Abenteuer. Vollgestopft mit Roller, Fahrraeder und Autos. Auf dem Gehweg kann man nicht laufen da dort die geparkten Roller stehen oder Essensstaende aufgebaut sind. Doch das allerbeste ist, die Strasse zu ueberqueren. Wenn wir gewartet haetten bis der Verkehr abreisst wuerden wir heute noch da stehen. Man laeuft einfach langsam und kontinuierlich los. Die Fahrzeuge weichen einem aus und man ist heil auf der anderen Seite. Klingt gefaehrlich, klappt aber bestens. Trotz dass Hanoi sehr laut und chaotisch ist, hat es einen gewissen Charme. Liegt hauptsaechlich an den Haeusern im franzoesischen Stil. Soviel gesehen haben wir bisher noch nicht da wir erstmal mit Touren buchen und Zugfahrten organisieren waren. Normal nicht unser Ding alles so frueh vorzubuchen, aber es ist hier mal wieder "Public Holiday". Hofften, dieses Kapitel in Laos mit Neujahr zu schliessen, nun geht's grad von vorne los. Das naechste mal wenn wir in Hanoi sind (nach der ersten Tour) wollen wir den Ho Chi Minh in seinem Mausoleum besuchen. Der liegt da das ganze Jahr ueber und laechelt vor sich. Die im Hostel meinten "He's very happy". Ab und zu darf er nach Russland in Urlaub um neu "restauriert" zu werden.


Strasse mit wenig Verkehr

Lecker Ananas

Ruheoase in der City

So ne Art Schach


17. April 2009

Tubing in Vang Vieng

Momentan sind wir in der Backpacker Metropole Laos angelangt und bekommen deutlich gezeigt, dass es in diesem Land schon viel Tourismus gibt. Es verwundert uns immer wieder wie man stundenlang durch die Pampa faehrt mit einfachen Bauerndoerfer und ploetzlich kommt ne Stadt wo die Leute anscheinend gut mit Tourismus verdienen. BMW Z3 ist hier nicht unueblich. In Vergleich zu Thailand sind die Preise gesalzen und die Gegenleistung oft fraglich. Sind vorher vor Vang Vieng gewarnt worden da es so ne Art "Ballermann fuer Backpacker" sein soll (Stimmt!). Auf der anderen Seite ist die Landschaft mit den vielen Karstfelsen am Fluss einfach nur schoen. Wir wollen hier ein paar Tage verbringen da beide etwas erschoepft und reisemuede sind. Ausserdem spielt grade der Magen verrueckt. Da hier jeder das gleiche schlechte Essen kocht ist das aber nicht weiter tragisch.
Zum Thema Ballermann zurueck. Also inzwischen moechten wir uns ungerne Backpacker nennen, denn die hier benehmen sich einfach nur unmoeglich. Klar besteht die Stadt fast nur aus Kneipen, muss man dann aber tags wie nachts mit Bikini (kuluturelles no go) und rumpeldicht rumlaufen!! Und wenn sie nicht betrunken sind, dann schieben sie nen Film von schlechten Drogen. An den Bars bekommt man von Speed bis zu Opium alles angeboten. Einfach nur aetzend. Wir schauen, dass wir dem Trubel meistens entkommen und legen uns in ne Haengematte an den Fluss.
So genug aufgeregt. Jetzt zum angenehmen Teil. Der Grund warum hier soviele sind ist das "Tubing" welches man unbedingt gemacht haben muss. Habens gestern ausprobiert. Dazu leiht man sich nen alten Autoschlauch, faehrt mit dem TukTuk ein paar Kilometer den Fluss hoch, setzt sich dann in den Reifen und treibt gemuetlich den Fluss runter mit herrlicher Aussicht. Genial!! Und das Beste: all paar Meter kommt ne gemuetliche Bar an der man aussteigen, ein Bier trinken oder mit einem Trapez an Schnur ins Wasser schwingen kann. Das wird auch morgen der Ort sein an dem wir Benni's Geburtstag feiern.
Am Montag geht's dann per Flug nach Vietnam wo wir noch viel zum Anschauen geplant haben. Laos hat uns definitiv gut gefallen. Die Leute sind sehr neutral und unanstrengend. Die Lanschaft gigantisch schoen. Dennoch ist es etwas teurer zu anderen SOA-Laender und bis in ein paar Jahren rasend vom Tourismus eingenommen. Deshalb sind wir froh, jetzt hier zu sein.


Relaxen in der Haengematte



Tubing Bar

Benni beim "Swing". Natuerlich nicht ohne Salto-Abgang

Neujahr-Tubing der Einheimischen





Luang Prabang in Neujahrsstimmung

Da waren wir nun. In der Stadt von der alle schwaermen. Nicht umsonst ist Luang Prabang auch Unesco Weltkulturerbe. Direkt am Mekong gelegen mit unzaehligen Tempeln, Gaestehaeuser, Restaurants und einem Nachtmarkt auf dem man sich totkaufen koennte. Trotz dass es aufgrund dem buddhistischen Neujahr komplett ausgebucht war, war sie eine der entspanntesten und ruhigsten asiatischen Staedte die wir bisher besucht haben. Jedoch schon auf dem gehobenerem Standard was essen und schlafen angeht. Und ueber Neujahr haben alle mal kraeftig aufgeschlagen. Es waren sehr viele organisierte Reisetouren da, zum Teil mit Rentner. Somit ist unsere Illusion vom "Geheimtipp Laos" auch schon dahin.
Haben hier nicht soviel gemacht ausser an einem Tag nen Ausflug auf dem Mekong und einen Besuch an nem Wasserfall. Besonders der Mekong hat es uns angetan mit seinen Karstfelsen und ueberall die Boote auf denen die Menschen leben und arbeiten. Da vertroedelt man gerne einen Nachmittag an einer Bar mit Aussicht und lecker Fruchtshakes. Die andere Zeit waren wir hauptsaechlich nass da man eben zu Neujahr sich gegenseitig (oder auch einseitig) mit Wasser bespritzt. Soll Glueck bringen. Die Utensilien reichen von Spritzpistole bis 10Liter Eimer. Somit kam das Geld in einen Zip-Lock-Beutel und als Handtasche kam ne Plastiktuete zum Einsatz. Nach zwei Tagen bespritzt werden wollten wir auch mal zur Tat schreiten. Haben den Verschluss einer Wasserflasche abgeschnitten und uns zu Einheimischen mit Gartenschlauch und Zuber gestellt. Natuerlich nicht ohne vorher selber kraeftig abgeduscht zu werden. Dann habern wir allen Vorbeilaufenden\fahrenen ordentlich Neujahr angewuenscht. Macht bei der Hitze nen Riesenspass, vor allem wenn noch Kinder dabei sind. Am Haupttag selber (Neujahr dauert fast ne Woche) sind wir leider mit dem Bus weitergefahren. Aber nicht ohne unseren Rucksack in Regenhuellen einzupacken :-)


Traveller sucht nach Schlafmoeglichkeit im Bus

Wunderschoener Mekong





Nachtmarkt

An Neujahr bleibt keiner trocken

Aber man kann sich wehren



15. April 2009

Luang Namtha und Bus fahren in Laos

Um von Thailand nach Laos zu kommen haben wir uns einen Minibus bis an die Grenzstadt gebucht. die Fahrt ging "nur" sechs Stunden, war aber sehr angenehm da wir nette Mitreisende hatten. Mit Boot ueber den Mekong geschippert worden, Visa und Einreise geregelt und schon waren wir in Laos. Die erste Nacht haben wir in der Grenzstadt uebernachtet und konten noch die Abendstimmung am Mekong geniessen. Am naechsten Tag sollten wir das Bussystem hier richtig kennenlernen. Das Problem ist, dass hier keiner weiss wann und was fuer ein Bus faehrt. Die Haltestellen sind meistens 5-10km ausserhalb der Stadt und in den "Reisebueros" werden teure Tickets verkauft fuer Busse die es garnicht gibt. So sind wir um acht an der Haltestelle eingetroffen um den Bus um neun zu nehmen. Zufaellig gab es den an diesem Tag nicht und wir mussten bis zwoelf Uhr warten!! Da es ein kleiner Bus war und der einzigste nach Namtha an dem Tag wurde er entsprechend vollgeladen. Koennt euch vorstellen wie der Sitzkomfort die naechten sechs Stunden war. Zu gucken gab es viel. Laos besteht eigentlich nur aus Bergen und ab zu kommt ein kleines Dorf mit Bambushuetten von den Bergvoelkern. Pinkelpause ist mitten in einer Kurve am Strassenrand. Fuer Maenner ganz toll, ich musste passen. Waren dann auch froh am Abend nach zwei Tagen Bus in Luang Namtha anzukommen. Ist eine ruhige kleine Stadt mit noch recht wenigen Backpackern. Das interessante hier sind aber die vielen umliegenden Doerfer und der Nationalpark wo wir einen Trek mit Besuch der Bergvoelker machen wollten. Doch auf dem Weg dahin gab es ploetzlich kein weiterkommen mehr fuer unser Tuk Tuk da aus dem Bach ueber Nacht durch das Gewitter ein Fluss geworden ist. Also umdisponiert und woanders wandern gegangen. Der Guide hat uns erstmal zwei Stunden den Dschungel raufgescheucht. Wir in Wanderschuhen, er in FlipFlops. Er meinte nur er kann nix anderes anziehen, vieeel zu schwer. Zum Mittagessen gab es Sticky Rice und verschiedene laotische Spezialitaeten vom Bananenblatt. Leider bei Regen, aber an uns war sowieso kein trockener Faden mehr. Der Absteig zum Bergdorf war ne einzige Matschschlitterfahrt. Unsere Schuhe sahen vielleicht aus!! Und der Guide hatte nicht mal einen Kruemel an seinen Fuessen. Vor wir das Dorf betreten hatten bekamen wir noch ein paar Regeln sowie Informationen ueber Traditonen. Es ist sehr interessant sowas zu sehen wie hier die Menschen leben in ihren Bambushaeusern, ohne Strom und Wasser nur von Brunnen wo dann alles gewaschen wird. Ueberall laufen Schweine, Huehner und Hunde rum. Dazwischen spielen die Kinder im Dreck. Es hat nur einen Tag geregnet als wir da waren, ich will garnicht wissen wie es in der Regenzeit aussieht. Die meisten Bewohner waren in den umliegenden Waeldern und Feldern arbeiten bis zum Abend. Fuer unsereins unvorstellbar so zu wohnen und leben. Aber so ist es groesstenteils noch in Laos. Mehr oder weniger komfortabel, je nach dem ob man an einer Strasse oder Stadt wohnt. Wir mussten nochmal weitere zwei Stunden zurueck gehen. Dabei sind uns Frauen entgegengekommen die schwere Ladung vom Markt auf dem Kopf trugen, sie gingen allerdings bergauf. Nach der Wanderung waren wir alle erschoepft, aber froh um den schoenen Tag. Da die Muskeln schmerzten (einfach nix mehr gewoehnt) haben wir uns fuer den anderen Tag ein Fahrrad gemietet. Damit sind wir durch die umliegenden Doerfer und Reisfelder mit Wasserbueffel geradelt. In jedem Dorf wurde man von den Kindern mit einem foehlichen Sabai Dee (Willkommen) begruesst. Hat und viel Spass gemacht, auch wenn uns danach dann der Hintern vom Sattel weh tat. Doch das war noch alles nix gegen die Busfahrt die uns am naechsten Tag nach Luang Prabang erwartete. Waren schonmal so schlau und haben uns davor das Ticket gekauft sowie versichern lassen dass es ein grosser Bus sei. Ist fuer zehn Stunden Fahrt auch wichtig. Als wir dann eine Stunde vorher am Busbahnhof ankamen, waren schon fast alle Plaetze belegt. Aber das war noch nicht das Schlimmste! Der Bus war gross, aber die Rueckenlehnen gingen nur bis zur Haelfte. Somit fiel schlafen flach. Ausserdem war die Sitzbreite nicht fuer Westler ausgelegt, der am Rand musste sich permanent festhalten um nicht runterzufallen und wenn die Strasse nicht gerade zur Haelfte weggebrochen war, dann gab es Schlagloecher. Mit Abstand die anstrengeste, haerteste und nervenaufreibenste Busfahrt die wir in Asien (und ueberhaupt) hatten. Da konnte uns selbst die Landschaft nicht mehr aufmuntern. Witztig war eine Gruppe einheimischer Maenner die alles und jeden immer angestarrt haben, vor allem uns. Sind denk ich mal noch nie aus dem Dorf rausgekommen denn sie fanden die ganze Fahrt ueber alles interessant. Wenn sie nicht nach hinten geguckt haben dann lagen sie uebereinander um aus dem Fenster zu schauen oder sind aufgestanden. Aus diesem Grund haben wir sie "Die Erdmaennchen" getauft.
Nun hoffen wir das die weiteren Fortbewegungen ueber lange Strecken etwas angenehmer werden.

Eingepfercht im Bus

Tisch ist gedeckt

Dorfleben


Waschtag

Landschaft um Luang Namtha


5. April 2009

Chiang Mai Schock

Wir wissen nicht wie wir auf den Trichter kamen dass Chiang Mai klein u. schnuckelig sei oder gar Charme haette so dass man es unbedingt sehen muesste. Da ist ja Bangkok noch entspannter. Soviel Verkehr dass man nicht ueber die Strasse kommt, laut, wuselig...einfach nur chaotisch. Und den alten Charme, den gab's Mal. O.K. wer auf Kneipen voll mit Prostituierten steht ist hier richtig. Den deutschen Rentnern scheint es zu gefallen. Man nimmt die Stadt aber als Ausgangspunkt fuer Trekkingtouren und zum Besuchen der Hilltribes (Bergvoelker). Dazu waren wir hier. So wirklich trekken geht aber nur ab zwei Tagen. Da das in Laos schoener sein soll haben wir uns fuer eine Tagestour entschieden (die hier ueberall an jeder Ecke gleich angeboten werden). Es war zu erwarten dass es das typische Touriprogramm wird, von dem her waren wir nicht enttaeuscht. Der nette Guide hat das Beste daraus gemacht. Ausserdem ist die Landschaft sensationell. Jedes Dorf hat seinen Elefanten irgendwo stehen. Aber die typischen Hilltribes mit ihrer Tracht wie man es sich vorstellt gibt es hier nicht (mehr?). Es sind einfache Famieliendoerfer wo die Menschen auch einfach wohnen. Bambushuetten, Viehstaelle...das war's auch schon. Hatten uns aufs Elefantenreiten gefreut. Leider hatte der Pensionaer keine Lust und blieb alle drei Schritte stehen. Da kann ne Stunde lang sein. Fuers Rafting fuehrte der Fluss zu wenig Wasser und beim Bamboo-Raft sassen wir bis zum Bauchnabel im Wasser aufgrund schwerer Passagiere. Trotzdem war der Tag recht nett da absolute Low-Season ist. Will heissen fast keine Touristen. Bald steht das buddhistische Neujahr, genannt Songkram an. Fuenf Tage lang von Sonnenaufgang bis Untergang Leute mit Wasser vollspritzen. Hoert sich ganz lustig an, aber hier in Chiang Mai ist Ausnahmezustand. Deshalb und weil wir soviel gutes darrueber gehoert haben reisen wir morgen nach Laos weiter. Berge, Fluesse, nette Menschen, wenig Tourismus und gemuetliche Oertchen. Genau unser Ding. Sind soooo gespannt. Hoffentlich bleibt noch genug Zeit fuer Vietnam. Waeren nicht die Ersten die in Laos haengen bleiben.

Orchideen-Farm

Unlustiger Elefant. Ob es an den Reitern lag??

Die zwei waren total suess...und frech!

Waeschetrocknen neben Schweinestall

Land unter auf Bamboo-Raft



3. April 2009

Die alten Hauptstaedte Ayutthaya und Sukothai

Nur eine Fahrstunde von Bangkok weg liegt Ayutthaya. Unser erster Zwischenstopp auf dem Weg in den weiten Norden. Hier gibt es Tempel, Tempel und nochmal Tempel. Wobei das Interessante dran ist, dass alles alte Ruinen aus frueheren Zeiten sind, was es sehr mystisch macht. Haben in einem alten Schulhaus mit wunderschoenen alten Holzboeden gewohnt. Supersauber-geraeumig-6 Euro. Auch in Sachen Unterkuenfte hat sich hier einiges getan. Die Preise sind eine Wohltat nach Australien. Unterkunft 6-8 Euro, Essen (Vorspeise, Dessert, vier Getraenke) 8-10 Euro, Eintritte 0.50-2 Euro, Busfahrt 4 Euro ....., da freut sich der Geldbeutel. Nachdem wir uns am Abend mit einer Tuk-Tuk-Tour einen Ueberblick verschafft haben, sind wir am naechsten Tag auf eigene Faust die Tempel erkunden gefahren (mit Moped). Doch das ablsolute Highlight ist hier der Elefanten-Kraal. Geschaetzte 50 Elefanten von Rentner bis Arbeitstier sind hier untergebracht. Die "Kleinen" laufen frei rum und haben nur Schabernack im Kopf. Zum Piepen was denen alles einfaellt. Manchmal gehen sie mit den Elefanten zum Baden in den Fluss. Koennte da Stunden verbringen (der Tierfreund spricht). Ein deutsches Paerchen macht da ne Woche Urlaub (ist wohl moeglich). Morgens Scheisse schippen und fuettern und dafuer auch noch bezahlen. Dafuer aber auch Elefantenreiten lernen wie die Mahouds und baden mit den Riesen. Die kamen aus dem schwaermen nicht mehr raus.
Jetzt sind wir in Sukothai wo es wieder alte Tempel gibt. Heut Morgen zum Sonnen ohne Aufgang gefahren. War zu dunstig. Nach ner Fahradtour durch die Ruinen sind wir nun mit dem "Programm" durch und haben Zeit wie Heu welche man am Besten mit Essen verbringt. Ist hier fantastisch. Mittags vom Strassenstand, abends schlemmen im Restaurant. Morgen geht es weiter Richtung Chiang Mai wo es zur Abwechslung mal Bergvoelker statt Tempel gibt.

Renovierte Tempelanlage in Ayutthaya

Alte Tempelanlage

Selbst die Natur respektiert Buddha

Kleine Elefanten ruecken aus...

...um Unsinn zu treiben

Hitze wegmeditieren (klappt nicht!!)

Sukothai Historical Park



Mal wieder Bangkok

Als wie dachten dass wir die Hitze von Australien gewoehnt sind und es in Asien nicht mehr so heftig wird, haben wir uns maechtig geirrt. Kaum aus dem Flughafen draussen lief der Schweiss und es ist kein Ende in Sicht. Vor mir liegt ein Frischetuch welches mir die nette Bedienung gereicht hat. Hat uns wohl gleich angesehen wie's uns geht. Knallroter Kopf und glaenzende Haut. Selber Schuld wenn man sich zum Mittagessen ne scharfe Nudelsuppe genehmigt. In Bangkok hat sich einiges total veraendert, manches ueberhaupt nicht. Positiv aufgefallen ist, dass es einiges sauberer und weniger "stinkig" geworden ist (liegt zum Teil dran dass viele nagelneue Autos fahren) . Auch die vielen Strassenhunde waren mal mehr. Die Khaosan Road brummt fleissig mit Soevenierstaenden und Traveller. Viele davon nehmen an dem Wettbewerb "Wer-ist-der-runtergekommenste-Asienbackpacker" teil. Vorraussetzung dazu: Schlabberhose, dreckiges T-Shirt, ungepflegte Haare, laecherliche Muetze und sich cool dabei vorkommen. Einfach nur peinlich. Da ist jeder Thai besser angezogen!!! Am ersten Tag sind wir zum Wat Poh. Waren wir zwar schonmal, lohnt sich aber immer wieder da der Tempel wunderschoen ist. Diesmal erstrahlte er im neuen Glanz weil er momentan komplett gereinigt und neu angemalt wird. Die klassische Thai-Massage durfte auch nicht fehlen. Mann-o-Mann, das schmerzt. Trotzdem ist man hinterher wie neu geboren. Da wir das letzte Mal die "Klongs" nicht gesehen haben, haben wir diesmal eine Bootsrundfahrt gemacht. So bekommt man mal eine andere Sichtweise auf Bangkok, eben vom Wasser aus. Wobei was da so alles im Wasser schwimmt will man am Besten nicht wissen. Danach ein kurzer Besuch am Siam Center im neuen Bangkok. Hier bekommt man alles im Einkaufszentrum was man sich so vorstellt. Alle Marken und westlichen Produkte. Deshalb nur ein kurzer Besuch. Sind dann lieber in der Khaosan guenstig schoppen gewesen.
Leider ist das Thai-Essen hier nicht mehr so der Brueller da viele schon westlich kochen und dabei leider die heimische Kueche zu kurz kommt. Ansonsten fuehlen wir uns seit der ersten Minute wohl in SOA, als ob wir erst letztes Jahr hier gewesen waeren. Sind nun auf den Norden gespannt.


Chaotische Khaosan-Road

Wat Poh



Big Lying Buddha

Khlong-Fahrt