15. Februar 2009

Von nun an geht's bergab...

...oder falls uns wirklich je,amd vermissen sollte :-)) : Diejenigen duerfen Bergfest feiern!!
Uns kommt es noch garnicht so vor als on wir schon so lange unterwegs sind, obwohl uns Peru schon sehr weit weg vorkommt, aber heute habe wir wirklich die Haelfte unserer Reise hinter uns.
Aber wie war das noch mal mit dem Glas? Halb leer oder halb voll...
Sind auf jedenjall noch nicht reisemuede und freuen uns drauf was uns so in der zweiten Haelfte erwartet.

An dieser Stelle wieder ein Dankeschoen an alle die uns fleissig schreiben und uns begleiten. Freut uns immer sehr!!

Unser Bergfest :-)

1 Woche Outback- 4WD - 1400km,

Kaum waren wir in Alice Springs gelandet hatten wir kurze Zeit spaeter schon einen Bushcamper gemietet. Ein echt cooles Teil. Wenn Outback, dann richtig. Nach einem Stopp in Supermarkt sind wir gleich Richtung "Western Mac Donnell Ranges" aufgebrochen. Doch zuerst musste sich Benni im Stadtverkehr zurechtfinden. Linke Seite fahren, links schalten, Blinker auf falscher Seite, keine Ahnung aus welcher Richtung jetzt die Autos kommen...und das alles zusammen. Aber zum Glueck ist hier nicht soviel los und ist man erstmal aus der Stadt draussen ist man so gut wie alleine auf der Strasse. Unser erster Stop (Simpsons Gap) hat uns dann schon mal auf die krassen Farbspiele und Felsformationen dieser Gegend eingestimmt. Die erste Nacht haben wir dann gleich mitten in der Pampa komplett allein im Nirgendwo des Outbacks verbracht. OK es war kurz neben der Strasse, aber drum rum war weit und breit kein Mensch. War total genial. Ansonsten kann man sich hier aussuchen ob man ohne "Service" campt, etwas bezahlt und dafuer mit Toillette und Grill oder ganz nobel (im Ayer"s Rock Resort) mit Pool.
Am naechsten Tag haben wir uns dann noch ein paar weitere Punkte angeschaut bevor wir auf dem Mereenie Loop den Allrad ausprobieren durften. Diese ca. 93km rote Staubpiste war der absolute Hammer wir haben in 2 Stunden vielleicht 3-4 Autos gesehen. Hier haben wir uns dann auch richtig im Outback gefuehlt. Rote Strasse in der Abendsonne, daneben die gruenen Baume Papagaien die ueber einen fliegen und das gelbe Gras inkl. Termitenhuegel, dazu die "Diesel and Dust" von Midnight Oil. Wer's kennt der weiss wie diese Musik dazu passt. Ein super Erlebnis! Nach insg. 450km sind wir dann im Kings Canyon angekommen. Eine tiefe Schlucht mit senkrechten Waenden und erodierten Sandsteinhuegeln soweit das Auge reicht. Der Kings Canoyn wird von den meisten nicht angeschaut, lohnt sich aber auf jeden Fall. Nach ca. 800km haben wir dann das Hauptziel aller Touristen erreicht: Den Uluru und Kata Tjuta National Park. Es ist wirklich so wie man ueberall liest. Man hat ihn schon oft auf Bildern gesehen, aber life ist der Uluru, besonders bei Sonnenuntergang (2 x angeschaut) gigantisch. Sind dann auch drum rum gelaufen. Zum Glueck hatten wir uns zuvor noch mit Fliegennetzen fuer den Kopf eingedeckt. Es gibt hier ueberall unzaehlige Fliegen die einem am liebsten in Augen, Nase, Ohren und Mund fliegen wollen. Sie stechen zwar nicht, sind aber super nervig. Gott sei dank verschwinden sie mit Sonnenuntergang, so dass man wenigstens in Ruhe kochen und essen kann. Die Kata Tjutas gehen im allgemeinen Trubel um den Uluru leider ein bisschen unter, was aber eigentlich total verkehrt ist. Uns haben sie mindestens genauso gut gefallen, wenn nicht sogar besser. Man kann auf jeden Fall die besseren Wanderungen dort machen und hat deutlich weniger Japaner! Wir sind jetzt auch stolze Besitzer eines orginal Aboriginal Paintings, dass hoffentlich schon bald zu Hause ist. Auf dem Rueckweg gab es noch einen Halt im Rainbow National Park mit genialem Sternenhimmel und fast alleine. Da es hier leider ueber den Grossteil der Strecke keinen Radioempfang gibt haben wir uns noch die neue AC/DC gekauft. Echt australische Musik halt :-). Nach 1400 km (was hier fast nix ist) sind wir jetzt wieder zurueck in Alice Springs. Es war eine total schoene Woche mit Eindruecken, die wir wohl nie vergessen werden.

Schade ist, dass die Aborigines hier entweder in Sydney als Touri-Attraktion Didgeridoo spielen oder hier auf der Strasse betteln und rumlungern. Viele sind auch Alkoholiker. Aber was haben sie denn sonst fuer Moeglichkeiten wenn sie nicht mehr so leben koennen wie frueher und in der jetzigen Gesellschaft keine Perspektive und Platz haben. Man hat das Gefuehl der australische Tourismus lebt von ihrer Kultur, aber sonst sind sie unerwuenscht. Traurig wenn man sieht wie so eine schoene Kultur zugrunde geht.


Unser Bushcamper

Wenn's hilft...

Gar komische Baeume wachsen hier

Mereenie-Loop

Kings Canyon

Uluru


Farbspiel am Uluru


Hunderte Nervtoeter

Kata Tjutas






Sydney Teil 1

Die ersten drei Tage Australien haben wir in Sydney verbracht. Es war nicht ganz so heiss wie befuerchtet, sogar richtig schoenes Sommerwetter. So um die 30Grad, im Schatten angenehm und abends kann man sogar ne Jeans anziehen. Die 45Grad Hitzewelle haben wir zum Glueck verpasst und von den verhehrenden Waldbraenden sind wir weit genug weg. Als erstes sind wir natuerlich zur Oper und zur Habour Bridge. Ist ja klar, das typische Touristenprogramm. Abends durch "The Rocks" geschlendert. Ein echt relaxtes altes Viertel mit vielen Pubs mitten in der Stadt (bzw. am Hafen). Nach der Hafenrundfahrt wo man die schicken Haeuser direkt am Wasser bestaunen konnte, war uns endgueltig klar wie man hier haengen bleiben kann. Die Leute wissen hier wie man lebt (Picknick im Park, schnelle Autos etc.) und die Stadt ist sehr relaxt, auch wenn die coolen Surfer abends zu Snobs in Anzuegen werden. Am bekannten Bondi Beach waren wir auch. Benni hat sich kurz ins Wasser getraut. Zum Glueck hat der "Great White" erst ein paar Tage spaeter wieder zugeschlagen. Ist an dem Strand wohl echt nicht zu spassen. Mal schauen wie oft wir an der Ostkueste baden werden (ausser im sicheren Pools). Weiteres von Sydney erobern wir spaeter. Kommen ja noch zweimal hin.
Erst ruft uns das Outback...


Wer kennt sie nicht...(wir meinen die Oper)

Und bei Nacht

Am Bondi-Beach (ohne Hai)



Plattfussindiander im Royal Botanic garden

6. Februar 2009

Bula! We love Fiji!

Nachdem wir uns zuerst ueberlegt haben gar nicht auf Fidschi zu gehen, da hier vor ein paar Wochen eine Sturmflut gewuetet hat und das Auswaertige Amt ein bisschen Panik verbreitet hat, haben wir uns zum Glueck trotzdem nicht beirren lassen. Und dieses Mal war es wirklich so wie wir es uns gedacht hatten. Eine Woche Strand, lesen, schnorcheln und nette Leute treffen. (U. a. David aus Dundenheim!). Die ersten Tage haben wir auf Mana-Island verbracht, in einem super entspannten Backpacker Resort. Am Strand gab es eine Terasse mit Bar. Unser Bungalow war etwas zurueckversetzt in dem kleinen Dorf direkt neben der Kirche und sehr schoen eingerichtet. Sind dort noch fast zum tauchen verfuehrt worden, haben uns aber dann doch mit schnorcheln begnuegt, was aber spitzenklasse war.Haetten wir gewusst dass man zu Hause Theorie pauken kann und die Tauchgaenge wo man will...wer weiss.
Nachdem wir in den ersten 5 Minuten eines Schnorchelausflugs gleich einen Hai gesehen haben und Steffi keine Panik bekommen hat, habe ich kurz darauf auch noch einen riesigen Manta-Rochen zu Gesicht bekommen. Das Ding war echt gigantisch. Ansonsten hat man sich gefuehlt wie mitten in "Findet Nemo". Die letzten beiden Naechte waren wir dann auf Bounty-Island. Das Programm war aber das selbe ;-) wobei wir diesmal ein Bungalow direkt am Strand mit Dusche und Haengematte hatten und es mehr wie ein Urlaubsresort war.
Insgesamt sind die Menschen auf Fidschi super freundlich, herzlich und hilfbereit. Da kann sich Tahiti wirklich noch 'ne Scheibe von abschneiden!
Unsere Batterien sind jetzt wieder voll um die neuen Eindruecke von Australien aufnehmen zu koennen.

Unser Strand auf Mana

Die Gewinner des Quizabends. (The funny european stars!)

Wie gesagt es war Regenzeit. Regenfront in Anmarsch.

Bounty-Island-Resort inkl. Pool Die Verabschiedung erfolgt hier wie die Begruessung mit einem Lied.

Nur fast ein Suedseetraum

Wirklich, die Suedseeinseln sind traumhaft, haben kristallklares Wasser und sind uebersaet mit Baeumen und Blumen aller Art. Aber sie sind als Individualreisender auch wirklich teuer und schwer zu bereisen. Die Menschen die immer laecheln und singen sind nur am Empfang am Flughafen, ansonsten waren es die unfreundlichsten Menschen unserer bisherigen Reise. Sowas wie Suedseeschoenheiten gibt es schon. Aber nur auf den Postkarten. Die Realitaet ist leider min. 50kg schwerer. So. Genug abgekotzt. Jetzt mal zu den schoenen Dingen.
Nach einer Nacht Tahiti sind wir dann gleich Richtung Moorea. Zuerst waren wir 2 Naechte campen. Haben dort nette Leute getroffen. Da die Insel in der Regenzeit aber ein echtes Moskito-Problem hatte und es ausserdem im Zelt so warm war, haben wir uns dann doch entschieden ein Bungalow zu suchen. Sind dann in einem privaten Bungalow direkt neben dem Hilton-Resort untergekommen. Direkt am Strand! Das Wasser ist hier wirklich der absolute Hammer. So was klares gibt es auf der Welt sonst glauben wir nirgends. Man kann abends sogar ohne Taucherbrille einfach stehend von oben die Fische an den Korallen beobachten. Waren dann von dort aus mit Rochen und Haien schwimmen. Steffi hat seither sogar ihre Haiparanoia abgelegt!!
War ein super Erlebnis.
Alles in allem war es hier wirklich schoen, aber auf der anderen Seite auch anstrengend. Die reine Erholung wie wir sie uns versprochen hatten war es auf jeden Fall nicht.
Aber es kam ja noch Fidschi. Siehe naechster Bericht ...



Hilton-Resort Moorea, wir haben uns zumindest das Wasser geteilt!

Die wollten nur spielen...
Die zum Glueck nicht.
Gute Freunde Teil 2
Unser Zimmer mit Aussicht
Traditionelle Staette auf Tahiti
Dumbo macht Schleichwerbung (sponsored by ...)

Osterinsel

Die letzeten zwei Tage von Suedamerika haben wir in Santiago de Chile verbracht. Auch wenn viele meinten es waere "nur ne weitere Grossstadt", uns hat's sehr gut gefallen. Haetten gerne mehr Zeit dort verbracht. Lag zum Teil auch an dem tollen Schweizer Hostel mit geleckten Zimmern, Riesenbett mit richtiger Bettdecke sowie geniales Fruehstueck mit Kaese, Salami und Vollkornbrot.
Dann hiess es endgueltig Adios Suedamerika und Willkommen auf Rapa Nui (so heisst die Insel auf einheimisch). Die kleine Insel liegt mitten im Suedpazifik und es kommt 6 Flugstunden in beide Richtungen (Ost/West) nix ausser Meer und noch mehr Meer. Unglaublich. Hat nur eine kleine Stadt und ingesamt soviel Einwohner wie Haslach. Hatten ein Zimmer auf einem Campingplatz mit vielen weiteren Backpackern. Unter anderem ein paar verrueckte aber durchaus nette Japanern mit ungewoehnlichen Essgewohnheiten (Thunfischkopf gegrillt, die Augen vorweg roh als Delikatesse und das Gehirn mit Reis und Sojasauce zum Fruehstueck).
Die drei Tagen haben wir das gemacht was hier alle machen. Die vielen Staetten mit den Steinmoais besichtigt und hunderte von Bildern geschossen. Man kommt aus dem staunen nicht mehr raus. Am beeindruckensten war der "Steinbruch" in dem die Moais gefertigt wurden. Dutzende stehen und liegen da rum und automatisch sind viele offene Fragen im Kopf wie: Warum so viele? Wieso schauen alle ins Landesinnere? Wie wurden die Riesen bewegt? Warum hat man am Schluss viele umgeworfen und wieso ging das Volk unter??
Das Beste war, an einem Abend den Sonnenuntergang zu bestaunen. Vor uns sieben Moais als schwarze Silhouetten und dahinter das Farbenspiel der Sonne. Genial! Und am morgen das gleiche bei Sonnenaufgang, nur nicht ganz so spektakulaer.
Am letzten Tag sind wir auf einen Vulkankrater gelaufen um die Aussicht auf's Meer zu geniessen. Wir glaubten fast die Kruemmung der Erde zu sehen. Oder es war eine Taeuschung da wir nur von blau umgeben ware.
Auf jedenfall war Rapa Nui noch besser wie erwartet und gehoert zu unserer Highlightliste ganz oben dazu!

Benni kann's nicht lassen! (Erdinger-Biergarten in Santiago)

Wir waren's nicht!!


Im Steinbruch

Ohne Worte...
Die Japaner mit Thunfischkopf... hm lecker!


...gute Freunde soll niemand trennen... (Vulkan auf Osterinsel)

Vogelmanninsel