Dann hiess es endgueltig Adios Suedamerika und Willkommen auf Rapa Nui (so heisst die Insel auf einheimisch). Die kleine Insel liegt mitten im Suedpazifik und es kommt 6 Flugstunden in beide Richtungen (Ost/West) nix ausser Meer und noch mehr Meer. Unglaublich. Hat nur eine kleine Stadt und ingesamt soviel Einwohner wie Haslach. Hatten ein Zimmer auf einem Campingplatz mit vielen weiteren Backpackern. Unter anderem ein paar verrueckte aber durchaus nette Japanern mit ungewoehnlichen Essgewohnheiten (Thunfischkopf gegrillt, die Augen vorweg roh als Delikatesse und das Gehirn mit Reis und Sojasauce zum Fruehstueck).
Die drei Tagen haben wir das gemacht was hier alle machen. Die vielen Staetten mit den Steinmoais besichtigt und hunderte von Bildern geschossen. Man kommt aus dem staunen nicht mehr raus. Am beeindruckensten war der "Steinbruch" in dem die Moais gefertigt wurden. Dutzende stehen und liegen da rum und automatisch sind viele offene Fragen im Kopf wie: Warum so viele? Wieso schauen alle ins Landesinnere? Wie wurden die Riesen bewegt? Warum hat man am Schluss viele umgeworfen und wieso ging das Volk unter??
Das Beste war, an einem Abend den Sonnenuntergang zu bestaunen. Vor uns sieben Moais als schwarze Silhouetten und dahinter das Farbenspiel der Sonne. Genial! Und am morgen das gleiche bei Sonnenaufgang, nur nicht ganz so spektakulaer.
Am letzten Tag sind wir auf einen Vulkankrater gelaufen um die Aussicht auf's Meer zu geniessen. Wir glaubten fast die Kruemmung der Erde zu sehen. Oder es war eine Taeuschung da wir nur von blau umgeben ware.
Auf jedenfall war Rapa Nui noch besser wie erwartet und gehoert zu unserer Highlightliste ganz oben dazu!
Benni kann's nicht lassen! (Erdinger-Biergarten in Santiago)
Wir waren's nicht!!